Am Rande

26 04 2016

Viele meiner Quilts entstehen ungeplant direkt an der Designwand. Da werden dann Stoffe hin- und hergesteckt, und was rausfällt, kommt in die Warteschleife am Rand. Das ergibt manchmal sehr spannende Kombinationen.
Wie hier bei meinem jüngsten Werk für die Masterclass

SkizzeTerra_180

Oft bringen mich diese Reste auf ganz neue Ideen.





Altes Schätzchen

21 04 2016

Nachdem sie frisch überholt wurde, nähe ich wieder sehr gerne mit meiner „alten“ Bernina aus den 5oern. Stabil, zuverlässig, ästhetisch.

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Selbst beim Freihandquilten macht sie keine Schwierigkeiten, und unterschiedliche Garnstärken sind ihr so was von egal…..





Neue Tasche

27 01 2016

Eine Patchworkfreundin hat ihren Fundus an Dekostoffen zur Verfügung gestellt, um Taschen zu nähen.

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Dieses Blumenmuster hatte es mir angetan, und ich dachte, ich könnte mich damit im Freihandquilten/Sticken üben.
Merke: mit Handschuhen geht es tatsächlich besser, UND meine Nähmaschine mag dickes Garn nicht. Aber hier verschwindet die unschöne Rückseite sowieso hinter dem Futterstoff, macht also gar nichts.

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Und dann hab ich daraus eine neue Einkaufstasche „gezaubert“.

 

 

 

 

 





Textiles Fundstück

12 03 2014

Auf der Suche nach dem passenden Stoff für die „Hausaufgabe“ unserer Patchworkgruppe bin ich auf dieses beinahe schon antike Schätzchen gestoßen:

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Keine Ahnung, wie lange der schon in meinen Kisten ruht, wahrscheinlich seit ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, und das ist ein gefühltes Jahrhundert her… Aber jetzt hab ich ihn angeschnitten! Ist der nicht schön? Fein strukturierte Baumwolle, und die süßen Motive, da kommt doch schon sowas wie Sommerfeeling auf… Spontan würde ich vermuten, dass der Druck mindestens aus den 60ern stammt, (so für Kinderstrandhöschen z.B) vielleicht hat von eine von euch ein Ahnung?

BooteStoff2_180





Ratzfatz

20 12 2013

Das muß ich euch unbedingt gleich zeigen:Schlampertasche2_180

Gestern gesehen, heute früh ausprobiert, und es hat sofort gepasst! Das Weihnachtsgeschenk für die Freundin aus dem Französischkurs.
Ihr merkt, ich bin total begeistert, aber das ging auch wirklich sowas von ratzfatz, ohne vie Gepfriemel, ohne Nähte nochmal aufzutrennen. Da klopf ich mir doch mal selbst auf die Schulter, jawoll!

Schlampertasche1_180

Dazu muß ich sagen, mir war im Kurs gestern abend dermaßen langweilig, dass ich genug Muse hatte, das Mäppchen meines Tischnachbarn genau zu studieren. Seines ist deutlich kleiner, so eine Version werd ich dann auch noch versuchen. Aber die Freundin braucht mehr Volumen für ihren Schreibkram. Es mißt in der Länge ca. 8″, in der Breite 3,5″. Genäht ist es mit original senegalesischen Batikstoffen, die ich von eben dieser Freundin geerbt habe. Die wird staunen!





Gezicke

5 12 2013

Wie immer, wenn man „schnell mal“ was fertigmachen will, legt sich was quer (sprich: zickt die Nähmaschine)!!

Beim Kurs mit Jutta Briehn vor knapp 2 Wochen war ich am Ende tatsächlich schon beim Quilten angelangt. Das wollte ich dann 2 Tage später zuhause vollends fertig machen, und merkte erst nach der dritten Runde, dass es so ja nicht geht! Der Oberfaden macht Schlingen auf der Rückseite. Das hatte ich echt noch nie!!!!
Also brav alle Möglichkeiten durchgespielt, Fadenspannung, alles saubermachen, neue Nadel. Eine Weile mit diesen Möglichkeiten rumgespielt, dann war das Stichbild irgendwann zwar nicht perfekt, aber akzeptabel

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Immerhin ging das Auftrennen ganz leicht, den Unterfaden konnte ich einfach rausziehen.
Auf dem nächsten Bild seht ihr deutlich, unten das Quilting vom Kurs, passt alles, oben dann die blöden Schleifen. Und ich hatte zwischendurch wirklich nichts verstellt.

Schlingen1_180

Nach einer Weile nähen wurde es dann immer besser, und ich glaube, des Rätsels Lösung ist die Kälte. Echt! Ich hatte die Maschine nach dem Kurs im kalten Flur abgestellt, da war sie dann nach zwei Nächten frieren einfach beleidigt. Seit sie wieder im Warmen steht,  schnurrt sie wie ein Kätzchen. Ist ja nochmal gutgegangen….





Quertreiber

24 10 2013

Das neue Thema für unsere Challengegruppe ist „Bewegung“, Abgabetermin der 31. Oktober. Ich habe sehr lange Ideen gewälzt, dachte, das ist schnell gemacht. Hab ich so gedacht…
Das lange Grübeln hat sich gelohnt, ich hab einen Entwurf, der mir sehr gut gefällt, aber: die Zeit wird wieder dermaßen knapp!

Und dann legen sich auch noch die Stecknadeln quer…….

Nadel_180

Extradünne Stecknadeln sind wunderbar wenn die Nähte sehr exakt werden müssen. Aber wehe, du triffst sie beim drübernähen, dann windet sie sich geschmeidig in die Eingeweide deiner Nähmaschine…..





Fingerübungen

18 09 2013

Nachdem ich nähtechnisch 6 Wochen lang lahmgelegt war, kann ich endlich wieder ein bißchen was machen. Erste Fingerübungen mit Resten, an der Wand so lange hin und hergeschoben bis es paßt, schnell und einfach zusammengenäht. Wie habe ich diese Spielereien vermißt!

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Ich suche..

2 08 2013

Ich habe diese alte PFAFF sozusagen geerbt, und jetzt steht sie hier und näht nicht. Weil sie nicht kann.
D.h., sie könnte schon, würde nicht ein Teil fehlen….

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Nachdem sie gründlich geölt wurde, läuft sie jetzt einwandfrei, aber es fehlt halt dieses Deckelchen über der Spule. Die korrekte Bezeichnung ist, glaube ich, „Stichplattenabdeckung“. Sowas hat nicht eine von euch zufällig zuhause rumliegen….? :-))
Aber vielleicht habt ihr ja einen Tip, wo ich das kriegen könnte, gibt’s bei euch einen PFAFF-Händler, einen gut sortierten Schrotthändler, eine Sammlerin?

Wäre doch zu schade, wenn die Gute weiterhin untätig rumstehen müßte!





Recycling

19 04 2013

Pascale Goldenberg ist nicht nur die Frau, die hinter dem Afghanistan-Projekt steckt und  eine großartige Textilkünstlerin, sondern auch eine vor Ideen sprühende Lehrerin. Ein wichtiges Thema ist das Recycling, sie macht auch aus den kleinsten Schnipselchen etwas Schönes und/oder Brauchbares. Wegschmeißen geht nicht!
In Freiburg kommen wir öfter in den Genuß ihrer Kurse. Diesmal: „verspielte Legetechnik“

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Kleinste Reste, Stoffpröbchen vom Quiltladen, Seidenbänder, Stickgarne, Wollreste… alles geht. Ist ein Garn zu dünn, wird es schnell zur Kordel gewickelt. Zickzackstich, Zierstiche, je nach Verwendungszweck mehr oder weniger sorgfältig verbunden. Zwei Schichten kommen übereinander, und in die obere Schnicht werden dann vorsichtig wieder Löcher hineingeschnitten, -voilá, fertig.
Und Pascale besteht am Ende natürlich drauf, dass wir die Schnipsel, die herausgeschnitten wurden, aufbewahren und ein anderes mal verwenden!

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Last week I attended a workshop with Pascale Goldenberg, a wellknown textile artist and the person behind this Afghanistan-Projekt. In her classes she shows her way of recycling. She uses all kinds of leftovers, fabric snippets, yarn, wool…. Sewn together in two layers and carefully cutting holes into the top layer.
Here and here you’ll find some of her textile art. 

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Hier, hier und hier findet ihr noch ein paar ihrer Kunstwerke. Es ist nicht einfach, im Netz etwas von ihr zu finden, obwohl sie eigentlich auf den großen Ausstellungen immer vertreten ist und auch Einzelausstellungen hat. Wenn ihr mal die Gelegenheit habt, einen Kurs bei ihr zu machen, geht hin! Hier gibt es noch ein sehr zutreffendes Prträt von ihr zu lesen.
Ich geh jetzt mal meine Restekisten durchstöbern…..