Zwischendurch

26 04 2017

Zwischendurch sind beim letzten Treffen unserer kleinen Gruppe Sternchen entstanden. Es dauert ein bißchen, die passenden Stoffstückchen zu kombinieren, aber das Ergebnis finde ich immer wieder pfiffig. Das ist auch sowas, das man sich gut für die Resteverwertung vornehmen und die Arbeit gemächlich übers Jahr verteilen kann. Irgendwann sind dann genug Sterne für eine kleine Decke beisammen…

 

Die Idee stammt nicht von mir, sondern von Bonnie Hunter, die Sterne nennt sie „Maverick Stars“. Hier geht’s zur Anleitung.





Schnipsel

10 03 2017

Da ich zur Zeit nicht Raum und Ruhe habe, an einem „Werk“ zu arbeiten (aka „Kunst machen“), widme ich mich den Sachen, die schon lange halbfertig oder nur mal angefangen in der Warteschleife hängen.
Zum Beispiel der „Lego-Quilt“. Hab ich euch den überhaupt schon mal gezeigt?

Die Idee stammt nicht von mir, aber ich fand sie so charmant, dass ich das auch probieren wollte. Passenderweise hatte ich noch aus meinen Anfangszeiten tütchenweise diese Stoffproben, die früher von den Quiltläden verschickt wurden. Sorgfältig in kleine Quadrate geschnitten und nach Qualität, Preis oder Hersteller sortiert. Viel zu schade zum wegwerfen, aber eigentlich zu klein zum verarbeiten.

Noch kleine Stoffreste von diversen Projekten dazu, und dann alles, was ungefähr in der Breite zusammenpasst, zu Streifen genäht. Immer mal eine halbe Stunde, da kommt auch was zusammen.

Die Reihen zu Blöcken verarbeiten, hier die ersten Probestücke. Das war irgendwann im letzten Jahr, dann hab ich alles wieder weggepackt.

In letzter Zeit hab ich mich wieder öfter drangesetzt, die Sammlung wächst.

Heute konnte ich schon mal „probelegen“. Ich glaube, das wird ein fröhliches kleines Ding für an die Wand. Schon das Foto hier auf dem Bildschirm macht mir gute Laune!

 





Nachtrag

17 02 2017

Wie versprochen, hier noch ein Gesamtbild zum vorherigen  Beitrag

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Fertig

6 02 2017

Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft meine Ergebnisse aus einem Workshop direkt danach auch fertigzustellen.

Wenn ich denn die Idee habe, dass es ein Werk werden könnte. Insgeheim hab ich den Plan, jeden Monat ein Teil fertig zu machen. Da sind auch noch einige Ufos zu bearbeiten…

Meine Stoffe aus dem Kurs mit Linda Colsh waren vielversprechend. Könnt ihr hier sehen. Und das erste Ergebnis sieht so aus (Details):

 

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Ein Gesamtbild werde ich noch nachliefern, ich warte auf bessere Beleuchtung.

 

 





Farbreste

17 01 2017

Mit den übrig gebliebenen Farben vom letzten Färben hab ich mich dann noch ausgetobt. Da geht der Spieltrieb mit mir durch….blaubraun1_180
Aus Mitternachtsblau (eher lila), Türkis und Braun hab ich diesen dramatischen Stoff gezaubert. In einer Plastikbox den feuchten Stoff arrangiert, und die unverdünnten Farben einzeln dazugekippt, schön nebeneinander.

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Dann nur sorgfältig die Luftblasen rausgedrückt und den Stoff nicht weiter bewegt. So haben sich die Farben nur an einigen Stellen vermischt, je nachdem, wie sie aufeinander trafen. Ist der nicht prächtig?

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Bein zweiten Laken hab ich die Farben sorgfältig gemischt, und den Stoff mehr bewegt. Das ergab ein tolles Steingrau mit brauner Musterung. Das Braun ist sehr durchsetzungsfähig, liegt wohl an dem hohen Anteil an Rot, der da mit drin ist.

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Beim dritten Stoff sind nur Blautöne mit drin, aber ich könnte nicht mehr sagen, in welchem Verhältnis…. Ich versuche ja immer, alles genau zu notieren, aber wenn ich mit den Resten spiele, vergesse ich das oft.

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Blau, blau, blau……

14 01 2017

Auch wenn es hier sehr still war, ich war nicht untätig in der Weihnachtspause!
Eine Freundin hatte den Wunsch nach blau gefärbtem Stoff geäußert.Ein einfacher Auftrag, dachte ich. Zunächst habe ich Leintücher in der Waschmaschine gefärbt, verwendet habe die Procion-MX. Schon da hat man mehrere Möglichkeiten, aber keine war zufriedenstellend. Die Stoffe waren schön gleichmäßig gefärbt, aber viel zu hell. Nachdem ich nochmal alle Quellen (z.B. S.Muuß, C.Helmer, A.Johnston) studiert habe, denke ich, dass der Stoff in der Waschmaschine einfach nicht lange genug in der Farbe ist, und auch die direkte Zugabe von Soda zum Fixieren eine tiefere Färbung stoppt.
Ein zweites Überfärben hat etwas geholfen, aber ich wollte es genauer wissen und habe weitere Stoffe „in der Tüte“ (bzw im Container) gefärbt. Diese Ergebnisse gefielen mir deutlich besser.
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Sicher ist auch die Qualität des Stoffs wichtig. BW-Satin (ich habe ihn von Jeromin) nimmt eindeutig mehr Farbe auf und wird dunkler als ein altes Bettlaken. Allerdings färbt das Laken gleichmäßiger durch (beim Färben im Container), falls man keine Strukturierung will…

Und dann die Farben! Welches Blau ist Blau?
Verwendet habe ich Royal, Türkis, Indigo und Mitternachtsblau (eine Mischung), teilweise mit etwas Braun dazu. Eine unendlich Vielfalt!

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Bei Ann Johnston hab ich mir abgeguckt, mehrere Farbtöne zu mischen, und auch „fremde“ Farben in kleinen Mengen dazu zu nehmen (deshalb  ist das Braun dabei). Das ergibt tatsächlich einen tieferen Farbton, und spannende strukturierte Stoffe. Das gibt dann aber noch einen extra Post.

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Ich hoffe, die Eine oder Andere von euch findet das hilfreich. Ich jedenfalls habe mal wieder reichlich Erfahrung gesammelt und mich nicht gelangweilt mit meinen Farben.

Hat von euch jemand schon mit den käuflichen Waschmaschinenfarben gefärbt? Das fände ich spannend zu vergleichen.





Albwinter

11 01 2017

Mini-Retreat mit den ArtQuilt-Freundinnen. Diskutieren, sortieren, Farbe kleksen. Und den Winter auf der schwäbischen Alb genießen. albwinter2_180

Lieblingslandschaft

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Winterfarben

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Life is good!





An der Pinnwand

6 12 2016

Ein Teil der Stoffe von diesem Post.

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Oder so?

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Hier hat die Meisterin selbst  mit Hand angelegt. Gefällt mir gut mit den Zwischenstreifen, die bringen etwas Ruhe rein.

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Ich experimentiere auch noch mit anderen handgefärbten Stoffen dazwischen.
Ich glaube aber, dieses Werk muss erst noch ein bißchen reifen, Geduld also!





Nachlese

26 11 2016

Vor 2 Wochen war ich bei einem Workshop mit Linda Colsh in Staufen. Linda bearbeitet ihre Stoffe mit Acrylfarben oder Stoffarben, da konnte ich viel lernen. Hier ein paar Ergebnisse:

Man kann sehr interessante Effekte erzielen, manches könnte ich mir auch gut z.B. für Schals vorstellen, mit dünnem Stoff.
Linda arbeitet viel mit sehr dunklen, erdigen Farbtönen, die sie aus den Grundfarben mischt. Mir ist das nicht so gut gelungen, immer wieder hat sich das Rostrot durchgesetzt. Während ich eher frustriert war, fand Linda es toll, dass endlich mal jemand in ihrem Kurs andere Farben macht, so kann’s gehen….
Und eigentlich finde ich es ja auch spannend, solche Herausforderungen zu bekommen. Immer das zu machen, was ich sowieso kann, (heißt: mit Blau in allen Schattierungen zu arbeiten) wird langsam langweilig. Also werde ich mir die „mißlungenen“ Stöffchen sicher noch vornehmen. Bleibt dabei!





Rostversuch

25 11 2016

Erste Versuche auf Papier zu rosten waren nicht so gelungen, ich wollte schon aufgeben. Vor allem, wenn ich meine Ergebnisse mit dem vergleiche, was andere auf diesem Gebiet produzieren. Bei meiner Suche bin ich z.B. auf Jennifer Coyne Qudeen gestoßen, und es gibt noch viele andere.

Dann geriet mir beim aufräumen ein Stück Windelmull in die Finger, und mußte für einen letzten Versuch herhalten. Nach einem Bad in Tee und Essig hab ich ihn um ein Knäuel Draht gewickelt, in eine Tüte gepackt und abgewartet.

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Ich bin ganz begeistert, obwohl kaum eine Spur von Rost zu sehen ist. Dafür hätte ich das Päckchen wohl noch deutlich länger liegen lassen müssen.

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Aber super finde ich die deutlichen Abdrücke und die schönen Grauschattierungen. Ich vermute mal, das kommt vom Tee (Earl Grey….). Ich denke, da werd ich doch noch ein bißchen weiter experimentieren.
Falls eine von euch (Eine ganz sicher…) damit Erfahrung hat, ich bin für jeden Tip dankbar, und denke, dass dieses Thema auch andere interessiert.
Erzählt mal aus eurer Werkstatt!