Wie versprochen,

5 02 2013

zeig ich euch noch was aus der Werkstatt zur Entstehung von „Reflection#1“
Als Inspiration hatte ich dieses Bild gewählt und davon dann einen Ausschnitt als „Vorlage“.

Vorlage1_180

Nachdem ich zuletzt doch sehr nach Plan gearbeitet habe, wollte ich mal wieder mehr improvisieren.  Schneiden ohne Lineal, zufällige Kombinationen, mich dem überlassen, was passiert. Im Hinterkopf die Techniken von Rayna Gilmann und Kathleen Loomis (Hier habe ich schon mal die feinen Linien ausprobiert, die mich sehr faszinieren). Und ich wollte hauptsächlich gebrauchte

Vorlage2_180Stoffe und Reste verwenden. Dieses Wellenbild nachzuahmen wollte ich gar
nicht erst probieren, und beschloss, mich einfach erstmal auf die Farben zu konzentrieren.

This image was my starting point, and I had in mind to do some improvisational piecing and to use commercial and used fabrics. Take what I have and see where it wants me to go. Although I had in mind to use the techniques of Rayna Gilmann and Kathleen Loomis. Since I never would be able to mimic the waves, I decided to concentrate on the colours

Aus frei geschnittenen Streifen habe ich dann wieder größere Stücke genäht, wobei ich unterwegs immer wieder kleine „Splitter“ eingebaut habe. Manche dieser Paneele wurden dann wieder quer in Streifen geschnitten, die ich dann wieder verwendet habe. Die Bilder zeigen das wohl besser als ich es erklären kann….

ReflPiA4_180ReflPiA10_180ReflPiA11_180ReflPiA9_180

Then there was a lot of cutting stripes, sewing them together again, inserting small pieces and so on. Some of this panels where cut in small stripes again to use as inserts. I think the pictures show it wReflPiA5_180ell…

Alles mal an die Wand gehängt, hier dachte ich noch, er würde wie die Vorlage Hochformat..

A first try on the designwall. At that point I was still sure it’s going to be an upright format… And it needed much more wavy lines. So, more cutting, chaging pieces and sewing together again!

 Es fehlten eindeutig noch deutliche Wellenlinien, also ging es weiter mit schneiden,

ReflPiA8_180Teile tauschen, wieder zusammennähen usw. Hier habe ich 3 Teile aufeindandergelegt, zerschnitten, die Einzelteile vertauscht und alles wieder zusammengenäht (wird wohl Sandwichtechnik genannt?)

ReflPiA2_180Am Ende bin ich jetzt doch ganz zufrieden mit dem Quilt. Ich mag die Farben, und die Arbeit mit den schmalen Streifen macht mit ein wenig Übung richtig Spaß. Nahttrenner, Stecknadeln und mein neues Dampfbügeleisen(!) waren die wichtigsten Werkzeuge. Das improvisierte Nähen  braucht allerdings  viel Geduld, und auch mal den Mut, etwas zu zerschneiden.
Was mir nicht gefällt:
– mein Quilting muß ich unbedingt verbessern, üben, üben, üben!
– ich will noch viel feinere Linien und mehr Wellen hinkriegen
– nächstes Mal fange ich früher an, damit ich nicht in Stress komme

ReflPiA3_180

I like how it turned out in the end. Love the colours, and making those narrow stripes is really fun after you got some practice. Seamripper, pins and my new (!) steam iron became my best friends. It needs patience to work improvisational and sometimes you need the courage to cut some parts again. But I learned that I have to improve my quilting (practice!!), and I want to try to get really thin inserts and more wavy lines.

Den fertigen Quilt gibt es hier zu sehen. Und bei „internatiuonal quilt challenge“ seht ihr, was die anderen gemacht haben

Go to this post to see the finished Quilt, and over at „international quilt callenge“ you’ll find nore

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2 responses

5 02 2013
Julie

Thank you so much for showing your technique in such detail. I am a great admirer of Rayna Gilman and Kathy Loomis too although I havn’t gone this far yet with my piecing. I can now understand how your final piece came to be and I admire your courage for cutting into it. I have a big quilt that I was never pleased with that I may have a go at in this way too. I too need to start challenges earlier so that I am on time and not panicking :-)

6 02 2013
quilthexle

Der ist wirklich toll geworden – vielen Dank für den Einblick !! Dieses Thema „schmale Linien“ nach Kathleen Loomis steht für mich auch immer noch auf’m Ausprobier-Wunschzettel, das muß ich unbedingt mal machen.

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